Geschichte der Science Fiction
Science-Fiction Autoren:
Einer der ersten Science Fiction Autoren dürfte wohl Jules Verne (1828-1905) gewesen sein,
doch bei ihm ist mehr die Rede von Fantastischen Welten, obwohl er bereits 1865 die Reise zum
Mond geschrieben hatte. Ebenfalls als einer der ältesten Autoren gilt H.G. (1866-1946)
Wells dessen Buch "Die Zeitmaschine", das später auch verfilmt wurde,
wohl jedem bekannt sein dürfte. In Deutschland erschien es 1904.
Ihren Aufschwung, hatte sie in den 60ern, als die ersten Raketen die Erdatmosphäre verließen,
den Menschen wurde plötzlich bewußt, daß Bewohner anderer Planeten auch zu
Ihnen kommen konnten, da man es schließlich geschafft hatte sich von der Erde zu
lösen. Radikales Beispiel war ein Radiohörspiel, Krieg der Welten, das viele Menschen
zu der Zeit für ein echtes Geschehen hielten, so daß eine Panik ausbrach.
Einen wahren Boom ausgelößt hatten die Groschenromane der Perry Rhodan Reihe, für die
eine Anzahl von Autoren tätig waren, die später bekannte Romane schrieben.
In England kam eine Science Fiction Welle von ungeahnten Ausmaßen auf die Menschheit zu.
Darunter fallen die Romane "1984" von George Orwell den er 1948
geschrieben hatte, und "Odysee 2001 im Weltraum
" von Arthur C. Clarke, die ebenfalls verfilmt wurden. Bei letzterem gab es eigentlich
zuerst den Film und dann erst das Buch. Der Film wurde durch eine Kurzgeschichte Arthur C. Clarkes
inspiriert, zu dem er dann zusammen mit Stanley Kubrick das Drehbuch und dann das Buch schrieb,
beides erschien 1968. Natürlich kamen ebenfalls viele schlechte Science-Fictions,
von Autoren die ebenfalls mit der Welle mitreiten wollten, auf die Menschen zu.
In der Moderne gab es dann auch wieder einige gute Science-Fiction Romane, die auch verfilmt wurden,
so zum Beispiel der Blade Runner der auf dem Roman "Do Androids dream
of electric Sheep" von Philip K. Dick basiert. Der Titel Blade Runner stammt eigentlich
von einer Kurzgeschichte her, die nichts mit dem Film zu tun hat.